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In vielen Orten unserer Pfarrei kamen Christen zusammen:Weltgebetstag der Frauen: „Kommt! Bringt eure Last!“

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Datum:
14. März 2026
Von:
Melanie Brüschke
Man sieht ein Kreuz aus verschiedenfarbigen Pinselstrichen

Unter dem Motto „Kommt! Bringt eure Last!“ haben Frauen (und Männer) in Nörtershausen, Burgen, Hatzenport, Dieblich, Löf, Oberfell, Macken und Pfaffenheck gemeinsam den diesjährigen Weltgebetstag gefeiert. Die Liturgie wurde in diesem Jahr von Frauen aus Nigeria vorbereitet und verband die Teilnehmerinnen mit Christinnen auf der ganzen Welt.

Die Gottesdienste machten deutlich, wie Frauen in Nigeria leben und glauben. Trotz vieler Herausforderungen – Armut, Gewalt und gesellschaftlicher Benachteiligung – beeindruckten besonders ihr Gottvertrauen und ihre Glaubensfreude. In Gebeten, Texten und Liedern wurde spürbar: Menschen überall tragen ihre eigenen Lasten, doch der Glaube kann Kraft und Hoffnung schenken.

Ein besonderes Symbol waren Steine, die manche Teilnehmerinnen zu Beginn erhielten. Sie standen für die Lasten des eigenen Lebens. Im Laufe des Gottesdienstes wurden diese bewusst abgelegt – in Anlehnung an das Wort Jesu: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid.“

Neben den gottesdienstlichen Elementen gab es auch Einblicke in das Land Nigeria. Berichte und Bilder sowie die Vorstellung des Titelbildes "Rest for the Weary" (übersetzt: "Ruhe für die Müden / Erschöpften") der nigerianischen Künstlerin Gift Amarachi Ottah machten deutlich, wie stark der Alltag vieler Frauen dort von harter Arbeit geprägt ist – und wie wichtig der Glaube für viele Menschen als Quelle der Hoffnung ist.

Der Weltgebetstag steht weltweit unter dem Leitgedanken „Informiert beten – betend handeln“. Deshalb wurden auch in den Gemeinden Spenden gesammelt. Insgesamt kamen über xxx Euro zusammen. Mit diesem Geld werden Projekte unterstützt, die Frauen und Mädchen weltweit stärken – unter anderem in Nigeria, wo Hilfsangebote für besonders benachteiligte Witwen oder für Überlebende von Terrorangriffen gefördert werden.

Nach den Gottesdiensten blieb vielerorts noch Zeit für Begegnung und Austausch. Teilweise klang der Abend sogar mit landestypischen nigerianischen Speisen aus – eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Gemeinschaft zu erleben.

Ein herzlicher Dank gilt allen Frauen, die die Feiern vorbereitet und gestaltet haben, sowie allen Teilnehmerinnen und Spenderinnen.

Schon jetzt richtet sich der Blick nach vorne: Im kommenden Jahr feiert der Weltgebetstag sein 100-jähriges Jubiläum – ein Jahrhundert weltweiter Verbundenheit im Gebet.