„Wie wollen wir zusammen arbeiten und was sind unsere Schwerpunkte?“:Pfarrgemeinderat startet mit Klausurtagung in die neue Amtszeit

Mit einem geistlichen Impuls von Pastor Oliver Laufer-Schmitt begann der Klausurnachmittag des neu konstituierten Pfarrgemeinderates der Pfarrei St. Franziskus und St. Klara Untermosel-Hunsrück im Tagungszentrum Marienland auf dem Berg Schönstatt in Vallendar.
Ausgehend vom Tagesevangelium – der Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor – spannte er den Bogen zum anstehenden Nachmittag: Wer mit Jesus „auf den Berg“ geht und dort eine stärkende Erfahrung macht, darf nicht oben bleiben. Man muss wieder hinabsteigen – zurück in den Alltag, zu den Menschen, ins konkrete Handeln.
So verstanden sich auch die Stunden in Vallendar: als bewusstes Innehalten, als Raum zum Hören – auf Gott und aufeinander. In persönlichen Gesprächsrunden lernten sich die Mitglieder jenseits von Funktionen und Rollen neu kennen. Es ging um das, was jeden Einzelnen prägt, bewegt und motiviert. Die Offenheit und das ehrliche Zuhören schufen eine Atmosphäre von Vertrauen und Wertschätzung.
Gemeinsam wurden Leitlinien für die zukünftige Zusammenarbeit entwickelt: Wie wollen wir miteinander beraten? Was braucht es für gute Entscheidungen? Welche Haltung soll unser Miteinander prägen? Die Ergebnisse wurden als verbindende Grundlage festgehalten.
Darüber hinaus startete der Pfarrgemeinderat auch in die inhaltliche Arbeit: Es bildeten sich Ausschüsse, und erste Projekte für das Jahr 2026 wurden angestoßen. Gerade für die Ausschüsse sucht der PGR noch Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren – auch ohne Gremienfunktion. Daher wird der Pfarrgemeinderat über konkrete Inhalte der Projekte und Ausschüsse nochmals gesondert informieren.
Das Fazit des Tages: viel Vertrauen, ehrliches Interesse am Gegenüber und spürbare Motivation, Kirche vor Ort gemeinsam und mit Zuversicht zu gestalten. Ein Auftakt, der Mut macht.
